Feldsalat hat viele Namen

0

Posted by werner gernand | Posted in Garten | Posted on 07-11-2017

Feldsalat zählt zu den gesündesten Salaten. Er enthält reichlich Vitamine (A + C) sowie Folsäure, Eisen, Kalium, Calcium und Magnesium. Als Vertreter der Familie der Baldriangewächse enthält er nervenstärkendes Baldrianöl. Der Salat kann seine Wirkung aber nur entfalten, wenn er nach der Ernte schnell verzehrt wird. Die Blätter welken schon nach kurzer Zeit. Gleichzeitig gehen Inhaltsstoffe und Aroma verloren. Die Blattrosetten des Feldsalats wachsen nahe am Boden, deswegen sind sie häufig mit Erde und Sand verschmutzt. Hier hilft nur gründliches Waschen.

Art1175Feldsalat wird in Sachsen und Thüringen Rapunzel genannt wird, in Rheinland-Pfalz, Saarland und Luxemburg ist er unter dem Namen Mausohrsalat bekannt. In Nordhessen heißt er Nüsschen und in Österreich Vogerlsalat. Egal wie er genannt wird, er besticht durch seinen besonderen nussigen Geschmack. Gourmets bereiten ihn zum Beispiel mit Nussöl und gerösteten Pinienkernen oder Speckstückchen zu. Er passt hervorragend als Beilage zu deftigen und fleischhaltigen Gerichten. Ist der Salat einmal angemacht, muss er auch gegessen werden. Ansonsten ist er schon nach kurzer Zeit matschig und welk.

Anbau: Der Feldsalat wird ab  Juli / August z.B. nach Kartoffeln, Kohlrabi oder Erbsen gesät. Er ist ebenso wie Grünkohl oder Rosenkohl frostbeständig.  Unterschieden wird zwischen Freiland- und Gewächshausware. Der vom Freiland geerntete ist dunkler, fester, knackiger und im Geschmack intensiver.

Ernte und Lagerung: Feldsalat wird knapp über der Wurzel abgeschnitten, sodass die Blätter als Rosette zusammenbleiben. Während Frostphasen unterbleibt die Ernte, weil die Blätter nach dem Auftauen welk in sich zusammenfallen. Weil sich Feldsalat nicht einfrieren lässt, sollte man ihn möglichst frisch verzehren. Im Gemüsefach des Kühlschranks ist er nur wenige Tage haltbar.

Kürbisse in allen Variationen – werden immer beliebter!

0

Posted by werner gernand | Posted in Garten | Posted on 29-10-2017

Nach wie vor erfreuen sich Kürbisse wachsender Beliebtheit. Die Früchte werden im Herbst nicht nur als Gemüse, sondern besonders zu Halloween als Dekoration verwendet. Beeindruckend ist  vor allem die ungeheure Farben- und Formenvielfalt der Gewächse. Die Farbpalette reicht  vom blassen Weiß über zahlreiche Variationen und Farbkombinationen in sattem Orange, Grün, Gelb und Rot bis hin zu verschiedenen Grautönen. Auch in der Struktur weist die Fruchtschale große Unterschiede auf. Die Oberfläche kann glatt, gerippt, verkorkt oder warzig sein.

Die Kürbisse gehören wie auch die Gurke, die Zucchini, die Melone oder die Wassermelone zur Familie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae). Sie umfasst etwa 100 Gattungen und rund 800 Arten. Die wichtigsten im Gemüsebau kultivierten Arten sind der Gartenkürbis (Cucurbita pepo), der Riesenkürbis (Cucurbita maxima) und der Moschus-Kürbis (Cucurbita moschata). Die Kürbisfrucht, botanisch gesehen eine Beere, ist ein echtes Schwergewicht im Pflanzenreich. Der schwerste, bislang registrierte Kürbis (Prizewinner) brachte 782 Kilogramm auf die Waage. Der Kürbis ist die Pflanze mit den größten Beeren und größten Samen und gehört mit über 90 Prozent Wassergehalt zu den wasserreichsten Gemüsearten. Sein deutscher Name leitet sich vom lateinischen Corbis für Korb, Gefäß ab.

Was ist das Besondere am Kürbis?
Kürbispflanzen sind echte Rekordhalter: Sie entwickeln die größten Früchte der Erde. Mit seiner enormen Sortenvielfalt ist der Kürbis vielseitig wie kaum ein anderes Gemüse. Er lässt sich braten, grillen, dünsten, überbacken, kochen, einlegen oder pürieren. Man kann ihn süß oder pikant zubereiten. Nicht nur unserem Gaumen hat der Kürbis einiges zu bieten, sondern auch unserer Gesundheit. Kürbis hat ein ausgesprochen günstiges Natrium-Kalium-Verhältnis und enthält extrem viel Beta-Carotin, dazu Vitamine der B-Gruppe, Magnesium, Calcium, Eisen, Phosphor und Kieselsäure.

Wie baut man Kürbisse selber an?
Kürbisse sind kräftig im Wuchs, deswegen gedeihen sie am besten bei voller Sonne in einem Gartenbeet mit tiefgründigem Boden.  Die Anzucht von Kürbissen ist recht einfach. Man kann Mitte Mai, nach den letzten Frösten direkt ins Freiland säen. Abstand: 1,5 x 1m, 3 Korn je Pflanzstelle. Keimtemperatur: optimal 15-20°C. Auch die Vorkultur in Töpfen lohnt sich, weil man die kräftigen Jungpflanzen nach den Eisheiligen Mitte Mai direkt ins Freiland pflanzen kann und so früher erntet. Die Aussaat beginnt etwa Mitte/Ende April im Haus. Am besten verwendet man pro Samen einen kleinen Topf, damit man sich das spätere Pikieren ersparen kann. Kürbisse benötigen zumindest bis zum Fruchtansatz viel Wasser und sollten nach Möglichkeit während der ganzen Kulturzeit gewässert werden. Kürbis ist mit sich selbst und allen anderen Kürbisgewächsen (Cucurbitaceae, also Gurken und Melonen) unverträglich.Hokkaiodo Orange summer

Wie werden Kürbisse richtig gedüngt?
Innerhalb kurzer Zeit wachsen Kürbisse den Acker zu und setzen viele Früchte an. Um so viel Biomasse bilden zu können, benötigen sie ausreichend Dünger. Der Boden wird gut gelockert, dabei 3,5 kg Kompost und 50-80 g Hornspäne je Quadratmeter eingearbeitet.

Wie werden Kürbisse richtig gepflegt?
Mit ihren großen Blättern bedecken Kürbispflanzen schnell den Boden der Beete und Felder. Dann müssen sie kaum mehr gepflegt werden. Sie sind vergleichsweise unempfindliche Feld- und Gartenfrüchte.

Wie werden Kürbisse richtig geerntet?
Kürbisse sollten immer reif geerntet werden, denn nur wenige Sorten reifen bei Lagerung nach. Die Kürbisse sollten so lange wie möglich in den Beeten ausreifen, dann halten sie bis weit in den Winter hinein. Kürbisse sind aber nur dann lagerfähig, wenn ihre Schale sauber und unverletzt ist, ansonsten kann sich schnell Fäule ausbreiten.

Praxis Tipps Februar

0

Posted by werner gernand | Posted in Allgemein | Posted on 06-02-2017

Ratten und Mäuse haben sich stark vermehrt.
Art1931Die weit verbreiteten Schädlinge treten zurzeit massiv in Häusern, Garagen etc. auf. Zur Bekämpfung setzen Sie Sugan Ratten- bzw. Mäuseköder ein. Diese hochattraktiven Köder wirken sicher gegen Ratten und Mäuse.
Praxis-Tipp: Um die Vergiftung von Haustieren zu vermeiden, dürfen Ratten- und Mäuseköder nur verdeckt ausgebracht werden. Hierfür eignen sich besonders die Köderboxen.

 

 

Blätter mit klebrigem Belag?
Art1083Schild- und Wollläuse scheiden große Mengen an Honigtau aus. Dieser bildet auf den Blättern und in der Umgebung befallener Zimmerpflanzen einen klebrigen, oft dunkel gefärbten Belag. Bei genauer Kontrolle finden sich auf Stängeln und Blattunterseiten dann die versteckt lebenden Schädlinge. Zur Bekämpfung setzen Sie Lizetan Schädlingsspray ein.

Alternativ können Sie Blattlausfrei Neudosan Neu einsetzen. Es enthält natürliche Wirkstoffe. Das Mittel ist nicht bienengefährlich und gut pflanzenverträglich. Beim Spritzen die Pflanze sehr gründlich von allen Seiten benetzen.

Ungeliebter Gast im Garten – die Wühlmaus

4

Posted by werner gernand | Posted in Garten | Posted on 08-12-2016

Wühlmäuse (Arvicolinae) stellen eine Unterfamilie der Wühler (Cricetidae) mit  über 150 Arten dar. Zu den bekanntesten Arten gehören die Feldmaus, die Rötelmaus, die Bisamratte, die Schermäuse und die Lemminge.

Die Wühl- oder Schermaus lebt in dicht unter der Erdoberfläche liegenden Gangsystemen. Bei ihrer Wühltätigkeit wirft sie längliche, flache Erdhaufen auf, die meist mit Gras oder Wurzeln durchzogen sind. Aus diesem Grund wird ihr Auftreten auch oft mit dem des Maulwurfs verwechselt. Dessen Erdhaufen sind jedoch rundlich und größer und werden in regelmäßigen Abständen aufgeworfen. Wühl- oder Schermäuse treten vor allem dort auf, wo Wiesen oder Brachland an die Gartengrundstücke angrenzen. In wühlmausgefährdeten Gärten bietet sich jetzt eine Bekämpfung dieser Schädlinge an, denn im nahrungsarmen Winter nehmen die Tiere die Köder besser an als im Sommerhalbjahr. Schädigungen durch Wühlmäuse erkennt man bei z.B. Obstbäumen und anderen Gehölzen daran, daß die Pflanzen plötzlich ohne ersichtlichen Grund absterben. Wenn man die Pflanzen ausgrabt, bemerket man, daß sie sehr locker in der Erde stehen und sich zum Teil leicht aus dem Boden ziehen lassen. Der Grund: Die Wurzeln sind bis auf einen Stumpf abgenagt. Neben den Wurzeln von Gehölzen werden aber auch Blumenzwiebeln, Knollen und verschiedene Arten von Wurzelgemüse gefressen.

art1768art1765

Wie bekämpfen?
Eine Methode, mit der man die Nager für immer los wird, gibt es leider nicht. Sind die Wühlmäusen im Garten bieten sich nur zwei Verfahren an, die einen gewissen Erfolg versprechen: aufstellen von Fallen; oder das Auslegen von Ködern. Zuletzt noch ein Tipp: Im wühlmaus-verseuchten Garten pflanzt man junge Obstbäume am besten in einem engmaschigen Drahtkorb in die Erde. Daran beißt sich selbst der hartnäckigste Nager die kleinen Zähnchen aus.

 

Wo sind eigentlich die Schädlinge im Winter?

5

Posted by werner gernand | Posted in Garten | Posted on 09-11-2016

Wenn der Garten in die Winterpause geht, legen auch die meisten Schädlinge eine Ruhepause ein. Sie stoppen ihre Entwicklung so lange, bis die Natur wieder ausreichend Nahrung liefert, die das Überleben weiterer Generationen sichert. Die Pflanzen stellen ihr Wachstum ein und ihre Schädlinge sind spurlos verschwunden. Im Frühjahr sind sie wieder da, im Garten, auf den Feldern und im Wald.

Wo waren sie in den kalten Monaten?

Tief in der Erde warten Schnecken und einige Käferarten mit ihren gefräßigen Larven auf den Frühling. Unter den meist eher kälteempfindlichen Blattläusen gibt es Frostspezialisten, die minus 18 Grad überstehen. Der Borkenkäfernachwuchs schützt sich im Holz und in der Rinde von Bäumen vor der Kälte.

Schnecken gehen unter die Erde
Nacktschnecken richten im Garten  große Schäden an. Besonders gefürchtet sind die Genetzte Ackerschnecke (Deroceras reticularum), eine gelblich braune bis zu fünf Zentimeter lange Spezies mit einer netzartigen Zeichnung, die bis zu zwölf Zentimeter lange Spanische Wegschnecke (Arion lusitanicus) mit ihrer auffallend orange bis rotbraunen Färbung und die kleine, dunkelgrau bis Schwarze Gartenwegschnecke (Arion hortensis). Alle drei Arten überwintern als ausgewachsene Schnecken im Boden und verkriechen sich vor der Kälte in die Tiefe. Dabei nutzen sie Gänge und Löcher anderer Bodenbewohner sowie Hohlräume, die zum Beispiel im Garten durch tiefes Umgraben oder auf dem Feld durch das Pflügen entstehen können. Sogar Weinbergschnecken mit Schneckenhaus können bis zu zwei Meter tief in den Boden eindringen.
Werden die Temperaturen milder, kehren die Schnecken wieder in die oberen Bodenschichten zurück. Werden die Weichtiere zu zahlreich, muss allerdings Schneckenkorn eingesetzt werden.

Blattläuse – die „Überlebenskünstler“

Blattläuse überwintern vorwiegend als Eier, die die Weibchen der letzten Generation im Herbst an Bäumen ablegen. Grundsätzlich gilt: Je tiefer die Temperaturen sinken, desto weniger Blattläuse überstehen die kalte Zeit. Allerdings gibt es unter ihnen auch Kälteexperten, die Minustemperaturen bis zu 18 Grad Celsius verkraften. Die Gelege sind viel unempfindlicher als ausgewachsene Blattläuse. Eier der Fichtenröhrenlaus können Minustemperaturen bis zu 60 Grad und damit sibirischen Verhältnissen trotzen.

Viele Schädlinge haben einen Weg gefunden, der Kälte zu trotzen. Deshalb entscheiden selten die Wintertemperaturen über das Schädlingsaufkommen im folgenden Gartenjahr. Maßgebend ist das Wetter im Herbst und Frühling. Regnet es während dieser Zeit häufig, breiten sich rasch Pilze aus, die die Schädlinge befallen. Auch Frost im späten Frühling dezimiert die Insekten, weil die meisten ihren Winterschutz dann schon verlassen haben.

Info Oktober

0

Posted by werner gernand | Posted in Garten | Posted on 04-10-2016

art2019Angefressene Blätter an Bäumen im Frühjahr und Sommer?
Verursacher der Schäden waren häufig kleine, grüne Frostspannerraupen. Nach dem Fraß lassen diese sich zu Boden fallen und verpuppen sich dort. Bald, nach dem ersten Frost, schlüpfen die Weibchen dieses Schädlings aus dem Boden. Zur Eiablage kriechen die flügellosen Tiere am Stamm empor. Legen Sie jetzt vor dem ersten Frost einen Raupen- und AmeisenLeimring um die Stämme – so verhindern Sie die Eiablage an den Knospen. Besonders Pflanzen, die in diesem Jahr befallen waren, sollten unbedingt rechtzeitig geschützt werden. Frostspanner befallen verschiedene Arten von Zier- und Obstgehölzen (z.B. Kirschbäume).

Trockenheitsschäden an Gehölzen durch Hitze im August/Septemberart2104
Viele Bäume und Sträucher haben stark unter der Hitze und Trockenheit der vergangenen Wochen gelitten und deswegen ihre braun-verfärbten Blätter vorzeitig abgeworfen. Vermeiden Sie bei Hitze den Gehölzschnitt, da dieser die Verbrennung der Blätter fördert. Gießen Sie Ihre Gehölze in solchen Trockenperioden regelmäßig 1 mal pro Woche mit 10-20 L Wasser pro qm. Immergrüne Gehölze werden auch in winterlichen Trockenperioden an frostfreien Tagen gegossen. Ein hoher Humusgehalt des Bodens kann Wasser länger speichern, bringen Sie deshalb regelmäßig Neudorff Terra Preta BodenAktivator oder Oscorna Bodenaktivator aus. Auf sandigen Böden setzen Sie zusätzlich den Bentonit SandbodenVerbesserer ein. Die Tonminerale in Bentonit können Wasser und Nährstoffe gut binden.

INFO April

0

Posted by werner gernand | Posted in Garten | Posted on 19-04-2016

Erste kleine Schnecken sind unterwegs!
Schnecken können jetzt an austreibenden Pflanzen und frisch gepflanzten Gemüsesetzlingen große Schäden anrichten. Daher sofort bei Neupflanzungen und im Staudenbeet vorbeugend Ferramol Schneckenkorn* ausbringen. Alternativ kann auchdas neue Ferramol Schneckenkorn compact* verwendet werden. Es ist besonders effektiv durch den doppelten Wirkstoffgehalt. So werden schon die ersten Schnecken erfasst, bevor Schäden entstehen. Ferramol Produkte sind nicht schädlich für Haustiere, Vögel, Igel, Kröten und andere Gartennützlinge. Ferramol können Sie in Gemüse und Obst ohne Wartezeiten anwenden.

Art2072Art1393Art1224

Birnengitterrost: Jetzt schon handeln!
Der Birnengitterrost ist eine Pilzerkrankung. Diese verursacht im Sommer orange Flecken auf den Birnenblättern und überwintert danach auf Wacholderpflanzen. Am Wacholder führt der Rostpilz im April zu schleimigen, aufgequollenen Ästen (am Wacholder ist der Pilz nicht bekämpfbar!). Von hier aus werden die jungen Birnenblätter infiziert. Vitalisieren Sie die Birnen daher ab dem Erscheinen der Blätter 4x im Abstand von je 7 – 10 Tagen mit Neudo-Vital Obst-Spritzmittel.

Unkraut in Beeten und unter Hecken
Im Frühling wächst auch das Unkraut im Garten wieder kräftig. Sobald das Unkraut ca. 10 cm hoch gewachsen ist, setzt man Finalsan UnkrautFrei Plus* oder Finalsan GierschFrei* ein. Für eine gute Wirkung werden die Pflanzen gründlich tropfnass gespritzt. Finalsan wird nicht über die Rinde von Gehölzen aufgenommen und kann daher gut unter Hecken angewendet werden. Bereits nach kurzer Zeit kann man die behandelte Fläche wieder bepflanzen.

INFO März

0

Posted by werner gernand | Posted in Allgemein | Posted on 21-03-2016

Der Rasen ist gelb und voller Moos – was tun ?
Ständige Feuchtigkeit hat das Mooswachstum im Rasen über den Winter gefördert.

Bekämpfen Sie zunächst das Moos bei trockenen Bedingungen mit Rasendünger + Moosvernichter oder Finalsan RasenMoosfrei*. Das Präparat wirkt bereits ab 10°C. Abgestorbenes Moos können Sie bald darauf entfernen.

Als nächstes bestimmen Sie den pH-Wert mit dem pH-Bodentest – denn eine mögliche Ursache für das Mooswachstum ist neben Staunässe, Nährstoff- und Lichtmangel, ein zu niedriger pH-Wert.

Die Düngung mit Azet RasenDünger (verdrängt Moos langfristig) erfolgt dann ca. 2 Wochen später.

Haustiere werden durch die genannten Rasenpflegeprodukte nicht gefährdet. Nach dem Ausbringen, bzw. Abtrocknen kann der Rasen sofort wieder betreten werden.

Das Hummelhaus – Domizil für sanfte Brummer

0

Posted by werner gernand | Posted in Garten | Posted on 01-02-2016

Nisthilfen für Insekten sind Naturerlebnis und Beitrag für eine intakte Umwelt. Hummelhaus, Insektenhotel und das Marienkäferhaus sind eine Oase für nützliche Tiere. Wenn Sie eines dieser genannten Häuser in ihrem Garten aufstellen, werden sich z.B. Mauer-, Blattschneiderbienen, Masken- und Wollbienen sowie Florfliegen, Ohrwürmer und Marienkäfer einfinden. Diese Insekten werden Ihrem Garten helfen sich selbst zu helfen, denn Wildbienen bestäuben fleißig Ihre Blumen, Obst und Gemüse. Andere Nützlinge werden Ihnen helfen Schädlinge wie Blattläuse zu dezimieren. Und das ganz ohne irgendwelche Chemie. Bei Samen-Gernand finden Sie qualitativ hochwertig gefertigte Insektenhotels. Gerade das tolle Hummelhaus erfreut sich großer Beliebtheit.

Hummelhaus

Hummelhaus aus wetterfestem Mammutbaum-Holz
Dieses aufwändig gearbeitete Hummelhaus aus wetterfestem Mammutbaumholzz und inclusive der beiden Nistmaterialien, ist der ideale Zufluchtsort für die emsigen Tiere. Der Standort des Hummelhauses muß gut gewählt werden. Stellen Sie es z.B. auf einen Schuppen oder in der Nähe vom Brennholz auf. Das Haus kann auch auf der Erde aufgestellt werden. Das Hummelhaus sollte nicht dem vollen Sonnenlicht ausgesetzt sein.

Maße: 15 x 35 x 21 cm (H x B x T). Gewicht ca. 4,00 kg

Tipps für die richtige Anzucht

0

Posted by werner gernand | Posted in Garten | Posted on 01-01-2016

Mit den folgenden Tipps gelingt Ihnen die eigene Anzucht von frischem Gemüse oder üppiger Blütenpracht ganz bestimmt. Nichtheimische Gemüse,- oder Blumenarten brauchen meist eine warme Anzucht im Haus oder beheizten Gewächshaus. Diese sogenannte „Vorkultur“ vor dem Auspflanzen ins Freiland wird auch zum Verfrühen einiger Gemüse- und Blumenarten durchgeführt. Bei der Direktsaat werden hingegen Gemüse (z.B. Möhren, Bohnen) und Blumen (z.B. Ringelblumen, Blumenmischungen) direkt in den Boden gesät.

Art2082Vorbereitungen für die Aussaat
Verwenden Sie bei der Vorkultur ungedüngte Aussaaterde. Die Aussaaterde in flache Aussaatschalen oder spezielle kleine Aussaattöpfe füllen. Tipp: Schalen und Töpfe müssen einen Wasserabzug haben, um Staunässe zu verhindern. Bei der Direktsaat säen Sie ohne Vorkultur in den fein geharkten, unkrautfreien und gut durchlüfteten Boden. Saat immer leicht  mit einem Rechen andrücken und  vorsichtig gießen. Tipp: Legen Sie Saatgut von hartschaligem größeren Saatgut wie Bohnen über Nacht in lauwarmes Wasser. Der Samen keimt dann schneller und besser.

Die Aussaat
Gesät wird auf feuchtem Boden im richtigen Säabstand (siehe Samentüte oder Aussaatbeschreibung im Shop). Die frische Aussaat  mit einem Rechen leicht andrücken. So erhält die Keimwurzel sofort Bodenkontakt. Aussaattiefe: Samen in doppelter Saatgutstärke mit Boden bedecken. Bei feinem Saatgut sollte die Erde mit einem Sieb fein über dem Saatgut verteilt werden. Spezielle Lichtkeimer, wie Petunien, Fleißiges Ließchen, Männertreu oder Vanilleblume werden nicht abgedeckt, sondern nur angedrückt. Tipp bei feinem Saatgut: Feines Saatgut „versteckt“ sich gerne in den Ritzen der Saatguttüte. Zur einfacheren Aussaat vermischen Sie das Saatgut mit der doppelten Menge feinem Sand. Tipp: In Reihen gesät lassen sich Beete später besser durchharken und Unkraut entfernen.

Pflege nach der Aussaat
Ständig ausreichende Bodenfeuchtigkeit ist für die Quellung und damit Keimung des Samens notwendig. Beim Gießen darauf achten, dass kein Saatgut weggeschwemmt wird. Ideal ist das Gießen mit einer sehr feinen Brause. Tipp: Mit dem Finger prüfen, ob der Boden ausreichend feucht, aber nicht zu nass ist. Bei Staunässe ersticken die Wurzeln! Tipp: Das Anzuchtgefäß mit einer luft- und lichtdurchlässigen Abdeckung (z. B. gelochte transparente Folie) versehen, um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen. Beim Erscheinen der ersten Keimlinge die Abdeckung wieder entfernen.

Die auf der Samentüte angegebene Keimtemperatur  einhalten (z.B. 22-25 °C bei Paprika/ Tomaten). Nach der Keimung verursacht Lichtmangel bei gleichzeitig hohen Temperaturen lange, weiche Triebe. Daher die Temperatur nach der Keimung wieder senken. Tipp: Einige Arten haben spezielle Bedürfnisse bezüglich der Keimtemperatur, z.B. Kopfsalat, der bei einer Bodentemperatur von über 18 °C schlechter keimt. Die Keimlinge rechtzeitig nach dem Erscheinen der ersten Keimblätter vereinzeln, das sogenannte pikieren.