Richtig eingepflanzt ist halb gewachsen!

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Posted by werner gernand | Posted in Blumensamen | Posted on 04-04-2013

Verschiedene Balkon- und Terrassenpflanzen, die in Einzeltöpfen stehen, können genauso lange Freude machen, wie die Pflanzen im Kasten. Nehmen Sie zum Einpflanzen ein Gefäß, das um einige Zentimeter größer ist als der gekaufte Topf. Dann ist darauf zu achten, daß die Gefäße ein Abzugsloch für überschüssiges Wasser haben. Dies ist umso wichtiger, wenn die Pflanzen nicht an einer regengeschützten Stelle stehen. Unglasierte Tontöpfe legt man vor der Pflanzung einige Stunden ins Wasser, damit sie sich vollsaugen können, denn sie nehmen den frisch gepflanzten Gewächsen die für das Anwachsen benötigte Feuchtigkeit weg. Auch eine hochwertige Blumenerde sollte verwendet werden. Im Topf kann der Wurzelballen noch schneller austrocknen als im Kasten. Gute Substrate speichern die Wasser- und Nährstoffe viel besser. Die meisten Balkon- und Terrassenblumen kommen aus dem Gewächshaus. Sie sollten deshalb einige Tage an einen hellen, kühlen Platz ohne Wind und direkte Sonne, ins Freie gestellt werden. Die eingepflanzten Blumen regelmäßig gießen, damit nichts austrocknet. Verblühtes regelmäßig ausputzen, damit die Pflanzen neue Knospen ausbilden können. Dabei auch kranke Pflanzenteile entfernen. Wenn die Pflanzen nach ein paar Wochen das Pflanzgefäß gut ausfüllen, sollte man sie nochmals in ein größeres umsetzen.

Die Steckzwiebel

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Posted by werner gernand | Posted in Gemüsesamen | Posted on 07-02-2013

Die Zwiebel ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Menschheit und wird schon seit mehr als 5000 Jahren als Heil-, Gewürz- und Gemüsepflanze kultiviert. Nach der Anbaumethode unterscheidet man zwischen „Sommerzwiebeln“ und „Winterzwiebeln“. Sommerzwiebeln (die eigentlichen Küchenzwiebeln) werden im zeitigen Frühjahr gesät oder, bei Steckzwiebelkultur, gesteckt und zwischen August und Oktober geerntet, wobei insbesondere spätere Sorten von fester Konsistenz bis in den März des Folgejahres lagerfähig sind. Die etwas saftigeren und milderen Winterzwiebeln – besser gesagt überwinternd kultivierte Zwiebeln – werden im August gesät, reifen im nächsten Frühjahr heran und können ab Juni geerntet werden, sind jedoch nur kurze Zeit lagerfähig. Der Anbau der Zwiebel als Sommerzwiebel zu Speisezwecken kann sowohl in einem einjährigen Verfahren durch unmittelbare Aussaat als auch in einem zweijährigen Verfahren durch das Pflanzen („Stecken“) von Steckzwiebeln erfolgen. Steckzwiebeln sind kleine, etwa haselnußgroße Zwiebelchen, welche durch besonders enge Aussaat im Vorjahr gewonnen wurden.Das Setzen von Steckzwiebeln erfolgt eine Tiefe von circa 4 cm so, dass die Spitze noch gerade eben zu sehen ist, ebenfalls im März bzw. April. Aus Steckzwiebeln gezogene Speisezwiebeln sind bereits früher, ab Juli, erntefähig. Trockenes, sonniges Spätsommerwetter zur Erntezeit ist mit entscheidend für die Lagerfähigkeit und Haltbarkeit der geernteten Zwiebeln. Die Lagerung sollte unter trockenen, kühlen und luftigen Bedingungen erfolgen. Die bekanntesten  Steckzwiebeln sind die Stuttgarter Riesen.

Tipps für die richtige Aussaat

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Posted by werner gernand | Posted in Allgemein | Posted on 04-01-2013

Mit den folgenden Tipps gelingt Ihnen die eigene Anzucht von frischem Gemüse oder üppiger Blütenpracht ganz bestimmt. Nichtheimische Gemüse- oder Blumenarten brauchen meist eine warme Anzucht im Haus oder beheizten Gewächshaus. Diese sogenannte “Vorkultur” vor dem Auspflanzen ins Freiland wird auch zum Verfrühen einiger Gemüse- und Blumenarten durchgeführt. Bei der Direktsaat werden hingegen Gemüse (z.B. Möhren, Bohnen) und Blumen (z.B. Ringelblumen, Blumenmischungen) direkt in den Boden gesät.

Vorbereitungen für die Aussaat
Verwenden Sie bei der Vorkultur ungedüngte Aussaaterde. Die Aussaaterde in flache Aussaatschalen oder spezielle kleine Aussaattöpfe füllen. Tipp: Schalen und Töpfe müssen einen Wasserabzug haben, um Staunässe zu verhindern. Bei der Direktsaat säen Sie ohne Vorkultur in den fein geharkten, unkrautfreien und gut durchlüfteten Boden. Saat immer leicht  mit einem Rechen andrücken und  vorsichtig gießen.
Tipp: Legen Sie Saatgut von hartschaligem größeren Saatgut wie Bohnen über Nacht in lauwarmes Wasser. Der Samen keimt dann schneller und besser.

Die Aussaat
Gesät wird auf feuchtem Boden im richtigen Säabstand (siehe Samentüte oder Aussaatbeschreibung im Shop). Die frische Aussaat  mit einem Rechen leicht andrücken. So erhält die Keimwurzel sofort Bodenkontakt.
Aussaattiefe: Samen in doppelter Saatgutstärke mit Boden bedecken. Bei feinem Saatgut sollte die Erde mit einem Sieb fein über dem Saatgut verteilt werden. Spezielle Lichtkeimer, wie Petunien, Fleißiges Ließchen, Männertreu oder Vanilleblume werden nicht abgedeckt, sondern nur angedrückt.
Tipp bei feinem Saatgut:
Feines Saatgut “versteckt” sich gerne in den Ritzen der Saatguttüte. Zur einfacheren Aussaat vermischen Sie das Saatgut mit der doppelten Menge feinem Sand.
Tipp: In Reihen gesät lassen sich Beete später besser durchharken und Unkraut entfernen.

Pflege nach der Aussaat
Ständig ausreichende Bodenfeuchtigkeit ist für die Quellung und damit Keimung des Samens notwendig. Beim Gießen darauf achten, dass kein Saatgut weggeschwemmt wird. Ideal ist das Gießen mit einer sehr feinen Brause.
Tipp: Mit dem Finger prüfen, ob der Boden ausreichend feucht, aber nicht zu nass ist. Bei Staunässe ersticken die Wurzeln!
Tipp: Das Anzuchtgefäß mit einer luft- und lichtdurchlässigen Abdeckung (z. B. gelochte transparente Folie) versehen, um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen. Beim Erscheinen der ersten Keimlinge die Abdeckung wieder entfernen.

Die auf der Samentüte angegebene Keimtemperatur  einhalten (z.B. 22-25 °C bei Paprika/ Tomaten). Nach der Keimung verursacht Lichtmangel bei gleichzeitig hohen Temperaturen lange, weiche Triebe. Daher die Temperatur nach der Keimung wieder senken.
Tipp: Einige Arten haben spezielle Bedürfnisse bezüglich der Keimtemperatur, z.B. Kopfsalat, der bei einer Bodentemperatur von über 18 °C schlechter keimt. Die Keimlinge rechtzeitig nach dem Erscheinen der ersten Keimblätter vereinzeln, das sogenannte pikieren.

Pflanzenschutzmittel aus Naturstoffen

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Posted by werner gernand | Posted in Allgemein | Posted on 10-12-2012

Als „natürliche“ Pflanzenschutzmittel werden in der Regel Mittel bezeichnet, die aus Stoffen bestehen, die in der Natur vorkommen bzw, die aus solchen natürlichen Stoffen hergestellt sind. In der Regel sind sie nützlingsschonend, relativ unproblematisch für den Anwender und die Umwelt, und sie haben keine oder nur eine kurze Wartezeit (Zeitfenster von der Behandlung mit dem Pflanzenschutzmittel bis zur Ernte).

Rapsöl (Schädlinge)
Das aus Rapssamen gewonnene Öl dient nicht nur der allseits bekannten Speisenzubereitung und als nachwachsender Energieträger für Verbrennungsmotoren, sondern ist auch als Insektizid in vielen gartenbaulichen Bereichen einsetzbar, in einer Reihe von Präparaten kombiniert mit Pyrethrinen. Wirkungsweise: Wie mineralische Öle auch legt sich Rapsöl mit einem dünnen Film über die Schaderreger und verursacht durch Luftabschluss den Erstickungstod der Organismen. Es ist ein Kontaktmittel, d. h., es sterben nur Schädlinge ab, die tatsächlich von einem Ölfilm überzogen werden. Rapsöl-Präparate sind zugelassen für Gemüse und Obst im Freiland sowie für Gemüse und Zierpflanzen unter Glas, wobei die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen entfällt.

Chrysanthemen (Pyrethrum), (Schädlinge)
Sie wurden schon im Altertum als Grundlage für Insektizide verwendet. Der Wirkstoff Pyrethrum ist in allen Pflanzenteilen der Chrysanthme vorhanden. So wurden früher sogar die Blätter getrocknet. Beim Verbrennen gelangte der Wirkstoff in die Raumluft. Zu Pulver verarbeitete Blätter wurden gegen kriechende Insekten eingesetzt. Später wurden auch Blütenköpfe zu Pulver verarbeitet. Heute gewinnt man den Pyrethrum-Extrakt aus den getrockneten Blüten. Wirkungsweise: Die Schädlinge müssen mit Pyrethrinen in Berührung kommen, da es sich um Kontaktgifte handelt. Sie wirken wie Nervengifte, die zum Absterben innerhalb weniger Minuten führen. Haupteintrittspforten des Giftes sind Atemöffnungen und Gelenkpolster der Insekten. Es werden erwachsene Tiere, Eier und Larven erfasst. Pyrethrum wirkt schnell, aber nicht dauerhaft, da es besonders unter Einfluss von Sonnenlicht schnell abgebaut wird.  In manchen Präparaten wird die Wirkung durch den Zusatz eines pflanzenverträglichen Öls, meist Rapsöl, verstärkt.

Azadirachtin (Neem)
Das aus dem Neem- oder Nimbaum (Azadirachta indica) gewonnenene Azadirachtin wirkt als Akarizid (gegen Milben) und Insektizid (gegen Insekten). Der Nimbaum stammt aus den Tropen und Subtropen. Nahezu alle Pflanzenteile, insbesondere die Samen, enthalten eine Vielzahl von sekundären Pflanzenstoffen, die schon seit Jahrtausenden von den Einwohnern Myanmars und Indiens gegen Schädlinge und Pilzerkrankungen eingesetzt werden. Wirkungsweise: Der wichtigste der über 400 bis heute bekannten sekundären Pflanzenstoffe des Nimbaums ist Azadirachtin. Es blockiert Ecdyson, einen für die Umwandlung (Metamorphose), das Wachstum und die Häutung von Insekten verantwortlichen Eiweißstoff. Außerdem wird die Fortpflanzung beeinträchtigt, so dass es zwar noch Nachkommen gibt, diese jedoch nach kurzer Zeit absterben.

Kaliseife (Schädlinge)
Die Kaliseife ist eine Schmierseife, die aus einem Gemisch von Kalisalzen und Leinölfettsäuren besteht. Sie enthält mindestens 44 und höchstens 48 % Fettsäuren. Es handelt sich um eine gelbliche bis bräunliche, weiche, schlüpfrige, beim Stehen durchscheinend werdende Masse. Sie hat einen charakteristischen Geruch, der an Leinöl erinnert. Im Garten kann Kaliseife zur Bekämpfung von Läusen und anderen Insekten verwendet werden.

Essigsäure (Unkraut)
Essig ist ein altes, gegen alles Mögliche eingesetztes Hausmittel. Der entscheidende Wirkstoff, die Essigsäure, ist eine Fettsäure, die auch als Unkrautvernichtungsmittel (Herbizid) die Zulassung erhalten hat. Wirkungsweise: Bei der Essigsäure handelt es sich um ein Kontaktherbizid, d. h., sie muss in unmittelbare Berührung mit den zu eliminierenden Pflanzen kommen. Ist dies der Fall, verursacht sie Welken, Verkrümmungen, Braunfärbung und Absterben an nicht verholzten Pflanzenteilen. Einige Pflanzenarten, insbesondere Gräser, können sich jedoch nach anfänglichen Schädigungen erholen und wieder austreiben.

Pelargonsäure (Unkraut)
Ebenso wie Essigsäure ist Pelargonsäure eine Fettsäure mit Herbizidwirkung. In der Natur wird sie in größeren Mengen in Vertretern der Storchschnabelgewächse gebildet, zu der u. a. die Namen gebende Gattung Pelargonium gehört. Wirkungsweise: Pelargonsäure hebelt wichtige Stoffwechselfunktionen der Pflanzen aus, zerstört die Zellmembranen und verursacht dadurch ein Entleeren und Austrocknen der Pflanzenzellen innerhalb weniger Stunden. Die Folgen sind Welken und Absterben der direkt getroffenen Pflanzenteile, da es sich um ein Kontaktherbizid handelt.

Pflanzen auch im Winter schützen!

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Posted by werner gernand | Posted in Allgemein | Posted on 01-11-2012

Der Winter fasziniert Gartenfreunde mit seinem besonderen Reiz. Doch Kälte, Frost, Nässe und Schädlinge machen den Pflanzen zu schaffen. Deshalb muss der Gartenbesitzer im Herbst vorsorgen. Viele Pflanzen benötigen Schutz vor der Kälte, andere können hohe Niederschlagsmengen nicht verkraften. Schädlinge müssen kontrolliert und bekämpft werden.

Pflanzenschutz-Kontrolle vor dem Umzug ins Winterquartier
Kübelpflanzen, die Frost und Kälte nicht vertragen, brauchen ein Winterquartier. Vor dem Umzug sollten sie jedoch auf Schädlinge und Krankheiten untersucht werden. Leichtem Befall mit Läusen, Milben oder Fliegen kann man mit einem Rückschnitt begegnen. Sofern die Pflanzen stärker befallen sind, empfiehlt sich der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln.

Schnecken bekämpfen
Gemüse- und Zierpflanzen wie Salat oder Chrysanthemen können auch im Herbst noch akut von Schnecken bedroht sein. Diese fressen nicht nur, sie legen auch ihre Eigelege ab.

Obstgehölze kontrolieren
Obstbäume sollten gegebenenfalls mit Leimringen vor Schädlingen wie dem Frostspanner geschützt werden. Die Weibchen des Schädlings bleiben am Leimring kleben, während die Männchen vergebens in der Baumkrone warten. Ohne Paarung kein Nachwuchs – die Obstbäume profitieren.
Beachtung verdient auch das Laub der Obstbäume: Weisen etwa Apfelblätter Anzeichen von Schorf oder Echtem Mehltau auf, oder Birnblätter von Birnenschorf oder Birnengitterrost, sollte das Laub vorsorglich in die Mülltonne. Das gilt auch für Kirschblätter mit Symptomen der Sprühflecken- und der Schrotschusskrankheit, bei Pfirsichblättern mit Schorf und bei Pflaumenblättern mit Rost oder Schrotschuss-Löchern. Gesundes Laub dagegen ist eine gute Basis für Kompost. Astpartien mit Obstbaumkrebs sollte man an trockenen Tagen bis ins gesunde Holz hinein ausschneiden und die Schnittwunden mit einem Wundverschlussmittel versorgen.

Gefährlicher Wechsel von Sonne und Frost
Immergrüne Pflanzen wie der Buchsbaum haben Mühe dem Wechsel aus Frost und Wintersonne zu trotzen. Während ihre Blätter in der Sonne Wasser verdunsten, können die Wurzeln aus dem gefrorenen Boden kein neues Wasser nachziehen. Um sich vor dem Vertrocknen zu schützen, werfen die Pflanzen die Blätter ab. Bei längeren Frostperioden kann es vorkommen, dass die Pflanzen eingehen.

Schutz aus luftdurchlässigen Materialien
Kübelpflanzen, die im Freien überwintern können sind dankbar für einen Schutz aus Bambusmatten, Vlies oder Jute. Es ist wichtig, den Wurzelballen vor dem Durchfrieren zu schützen, damit die Zellen in den Wurzeln keinen Schaden nehmen. Die Kübelpflanzen werden mit den luftdurchlässigen Materialien eingepackt und an eine windgeschützte Stelle gebracht. Luftundurchlässige Folien eignen sich nicht, weil sie Pilzkrankheiten fördern können.

Was ist denn Schnittknoblauch . . . ?

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Posted by werner gernand | Posted in Kräutersamen | Posted on 01-10-2012

Der Schnittknoblauch (Allium tuberosum), auch Chinesischer Schnittlauch oder Knolau genannt, in deutschsprachigen Kochbüchern auch als Thai Soi bezeichnet, ist eine Pflanzenart in der Gattung Lauch (Allium). Er wird vor allem in der ostasiatischen Küche verwendet; Geschmacklich ähnelt er eher dem Knoblauch als dem Schnittlauch, ist dabei aber viel milder. Die ursprüngliche Heimat sind südwestliche Gebiete in der chinesischen Provinz Shanxi (Yongji Xian), in Höhenlagen zwischen 1000 und 1100 Meter. Natürliche Standorte befinden sich unter Büschen. Sie sind in weiten Teilen des tropischen Asiens verwildert, werden aber weltweit auch als Gemüse und Gewürz angebaut. Mittlerweile ist er zu einem beliebten Gewürzkraut in vielen Gärten geworden. Er vereinigt mit seinem hohen Gehalt an Vitamin C und ätherischen Ölen in sich die Vorzüge des Knoblauchs, allerdings mit dem Vorteil, daß sein Aroma nicht aufdringlich wirkt und sich bald verflüchtigt. Das absolut winterharte Zwiebelgewächs kann mehrere Jahre an Ort und Stelle verbleiben. Die frischgrünen Blätter werden wie Schnittlauch oder Schlottenzwiebel zu Salaten, Eierspeisen, Quark und als Brotbelag verwendet.

Info

  • Mehrjährig, wird bis zu 30 cm hoch.
  • Bildet keine Knollen, sondern ca. 1 cm breites, lauchähnliches Laub.
  • Aussaat: März – August direkt an Ort und Stelle. Aussaat auch in Töpfen möglich.
  • Pflege: Bevorzugt warme, gut gedüngte Böden.

Der Mexikanische Gemüsegarten

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Posted by werner gernand | Posted in Gemüsesamen | Posted on 01-09-2012

Wer scharfe Gerichte mag, ist in der mexikanischen Küche gut aufgehoben. Denn hier wird jede Menge Chili verarbeitet. Chili gibt es in vielen Sorten mit verschiedener Schärfe. Sie verleihen vielen mexikanischen Gerichten den typischen Geschmack und machen diese auch länger haltbar – eine wichtige Voraussetzung in dem heißen, tropischen Klima. Auch dürfen auf keinen Fall Bohnen, Mais, Kürbisse und Tomaten fehlen. Andere typische mexikanische Zutaten wie Limetten oder Avocados lassen sich in unseren Gärten nicht ziehen/anbauen.

  • Paparika liebt viel Wärme. Gut geeignet für Topfkultur.
    Mini-Gurke mit sehr gutem Geschmack.
    Bohnen sind wichtig für Suppen und Eintöpfe.
    Zuckermais läßt sich auch sehr gut grillen.
    Chilis sind eine unverzichtbare Zutat.

    Buschbohnen Borlotto

    Zuckermais

    Pfeffer Cayenne

Zur Zeit starkes Auftreten des Buchsbaumzünzlers !

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Posted by werner gernand | Posted in Garten | Posted on 23-08-2012

Beschreibung: Speziell an Buchspflanzen auftretender Schädling. Durch seine Fraßtätigkeit kann es zur völligen Verkahlung der Pflanzen führen. Die Raupen dieses Falters schlüpfen Mitte/Ende März aus ihren Überwinterungsquatieren und beginnen mit ihrem Fraß. Im Laufe ihrer Entwicklung werden die grünen, schwarz-weißen gestreiften sowie beborsteten Raupen bis zu 5 cm groß und bilden dichte Gespinnste, in denen sie gut geschützt ihrer Fraßtätigkeit nachgehen. Je nach Witterungsverlauf können mehrere Schädlingsgenerationen pro Jahr vorkommen.

Schadbild: Die Buchsbäume färben sich hellbeige, von den Blättern bleiben teilweise nur noch die Blattrippen übrig. Sind die Blätter alle vernichtet, fressen die Raupen sogar die grüne Rinde um die Zweige herum bis aus Holz.

Vorbeugung und Bekämpfung: – regelmäßige Kontrolle der Buchsbäume – Gespinnste sofort herausschneiden – mit entsprechendem Schädlingsmittel behandeln.

Was ist schon ein Sommer ohne Sonnenblumen?

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Posted by werner gernand | Posted in Blumensamen | Posted on 01-08-2012

Sonnenblumen (Helianthus annuus) blühen von Juli bis Oktober und gehören zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Sonnenblumen sind echte Sonnenanbeter, die sich stets der Sonne zuwenden, um so viel Licht wie möglich zu bekommen. Zeitrafferaufnahmen zeigen, dass die Sonnenblume tagsüber mit ihrem Blütenstand exakt dem Lauf der Sonne folgt und nachts ihren Kopf nach Osten zurückdreht.

Sämlinge Sonnenblumen

Wie säe ich Sonnenblumensamen aus?
Sonnenblumen benötigen natürlich einen sonnigen Platz und ebenso einen Humus- bzw. nährstoffreichen Boden, dann gedeihen sie am besten. Die Aussaat sollte bei 7-8° C Bodentemperatur Anfang April vorgenommen werden, am besten nach den Eisheiligen. Frost vertragen die Sonnenblumen nicht so gut. Beim Pflanzen sollten die Samen einen Abstand von ca. 45 cm in einer Tiefe von 2,5 cm haben, da die Sonnenblumen auf Grund ihrer Größe nicht zu eng gepflanzt werden sollten. Sonnenblumen im Garten zu haben, ist immer etwas Tolles. Nicht nur, weil sie durch ihre leuchtende Farbe sommerliches Flair verleiht, sondern auch, weil sie eine besondere Fähigkeit hat. Sie kann dem Boden nämlich Gifte entziehen. Auf Grund dieser Tatsache wird sie als Reinigungspflanze eingesetzt. Beispielsweise wurde sie schon in bleihaltigem und radioaktivem Boden gepflanzt, um die schädlichen Stoffe zu entziehen. Sonnenblumen sollten auch nie in der Nähe von Früchten platziert werden. Obst sondert Äthylen ab, das die Blumen schneller welken lässt.

Wie pflege ich meine Sonnenblumen?
Vor allem im Sommer benötigen sie eine gute Wasserversorgung, bei sehr heißen Temperaturen sollten Sonnenblumen auch mehrmals am Tag gegossen werden. Zudem sollten sie regelmäßig mit einem stark stickstoffhaltigem Dünger gedüngt werden, am besten zwei Mal pro Woche. Da Sonneblumen einjährige Pflanzen sind, müssen sie jedes Jahr neu angepflanzt werden. Bei guter Pflege kann die Sonnenblume über 4 m Meter hoch werden.

Welche Samen können jetzt noch ausgesät werden?

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Posted by werner gernand | Posted in Garten | Posted on 18-07-2012

Ich werde in meinem Ladengeschäft, oder durch Mailanfragen über meinen Onlineshop  immer wieder gefragt: was kann ich um diese Zeit noch aussäen? Deshalb habe ich hier einmal eine entsprechende Liste zusammengestellt.

Feldsalat

Pflücksalat

Radies Rudi