Rasensamen
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Rasensamen bei Samen Gernand
Rasensamen ist in unserer Industrie- und Freizeitlandschaft ein sehr wichtiges Produkt für eine gesunde Umwelt. Überall, wo es gilt, die Erde zu begrünen, die Landschaft zu gestalten und zu verschönern, den Boden vor Erosion oder extremen Belastungen zu schützen, ist Rasen der unentbehrliche Baustein.
Die Ansprüche der Menschen an einen Rasen sind sehr verschieden. So wünschen sich Familien einen belastbaren Rasen auf dem die Kinder spielen können. Tierliebhaber bevorzugen einen Rasen, der Belastungen durch spielende Hunde gewachsen ist. Naturbezogene Menschen tendieren zu einem rustikalen Rasen mit dezentem Blühaspekt bei dem die Natürlichkeit vor der filigranen Perfektion steht.
Nicht selten dient ein Rasen auch als Visitenkarte des Gartens, wobei die Belastbarkeit der Fläche eher nebensächlich ist. Die meisten haben jedoch den Wunsch nach einem gesunden, saftigen, grünen Rasen der möglichst wenig Arbeit macht. Doch diese Wünsche alleine entscheiden noch nicht, welcher Rasen der Richtige ist. Auch die natürlichen Begebenheiten wie Schatten und Sonne oder feuchter und trockener Boden nehmen Einfluss auf die richtige Wahl des Rasensaatgutes.
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Rasenneuanlage
Sieben Arbeitsschritte bei Neuanlage einer Rasenfläche:
- Der Boden sollte spatentief umgegraben werden, wobei der Aufwuchs der Gründüngungspflanze zur Humusanreicherung und biologischen Düngung mit untergegraben wird. Ist dies nicht gegeben, empfehlen wir zur Bodenverbesserung noch 4-5 Sack Gartenhumus je 100 m2 gleichmäßig verteilt in den Boden einzuarbeiten.
- Abharken des Saatbeetes, um es von vorhandenen Pflanzenresten, Steinen etc. zu reinigen und gleichzeitig einzuebnen.
- Die Fläche sollte jetzt 14 Tage bis 3 Wochen ruhen, damit sich der Boden gut absetzt und in der Krume befindliche Unkräuter keimen und auflaufen.
- Nach der Ruhezeit die aufgelaufenen Unkräuter entfernen und den Boden mit einem Rechen anharken.
- Die geeignete GREENFIELD Rasenmischung mit der empfohlenen Aussaatstärke gleichmäßig von Hand oder einem Streuwagen aussäen.
- Eine Rasenneusaat ist vor dem Austrocknen zu schützen. Die Bewässerung mit einem Rasensprenger sollte in den frühen Morgen- bzw. späten Abendstunden erfolgen, bis der Boden ca. 10cm tief durchgefeuchtet ist.
- Nach Erreichen einer Wuchshöhe von ca. 8-10 cm (Handhöhe) wird der junge Rasen zum ersten Mal gemäht, die Schnitthöhe auf ca. 6 cm einstelllen. Der Rasenmäher sollte möglichst scharfe Messer haben, da die Rasenpflanzen noch sehr empfindlich sind. Die folgenden Schnitte können dann in der gewünschten Rasenhöhe erfolgen, ca. 4 cm. Häufiges Schneiden im Jugendstadium fördert die Narbenbildung.
Rasenpflege
Nach der erfolgreichen Ansaat ist für die Erhaltung des Rasens eine optimale Pflege unerläßlich. Nur so kann gewährleistet werden, daß sich dieser über die Dauer mehrere Jahre in einem einheitlichen und schönen Erscheinungsbild zeigt. Mähen, Düngen, Lüften (Vertikutieren) und Bewässern sind in diesem Zusammenhang als wichtigste Pflegemaßnahmen zu nennen. Daneben zählt die Unkrautbekämpfung und die Behandlung von Krankheiten zur Rasenpflege.
Mähen
Das Rasenmähen gehört zu den zeitaufwendigsten und wichtigsten Pflegemaßnahmen auf Rasenflächen. Der häufige Schnitt - in Verbindung mit richtiger Düngung - fördert die Ausbildung einer dichten, teppichartigen Narbe, da die Graspflanzen zum Wachstum in die Breite angeregt werden. Zudem wird Ihr Rasen gekräftigt und ist direkt belastbar. Bei der Wahl des richtigen Schnittzeitpunktes ist darauf zu achten, daß der Graspflanze nicht mehr als 1/3 bis maximal die Hälfte des Aufwuchses weggenommen werden sollte. Wenn in einem Schnitt wesentlich mehr Aufwuchs (Radikalschnitt) abgemäht wird, verliert die Pflanze zuviel Grünfläche, um sich rasch zu regenerieren. Im Hausgartenbereich liegt die Schnitthöhe zwischen 3-5 cm. Demzufolge müßte bei der Höhe von 6-10 cm gemäht werden. Abgesehen davon sollten Sie versuchen, den Rasen nach Möglichkeit 1x bzw. 2x wöchentlich im Frühjahr zu schneiden.
Düngung
Da sich der Rasen ständig regenerieren muß, dicht sein soll und mit dem Rasenschnitt ständig Nährstoffe von der Fläche genommen werden, ist für die Ausbildung einer kräftigen grünen Narbe die richtige Düngung wichtig. Der Rasen befindet sich quasi in einem ständigen Wachstumsprozeß und benötigte Nährstoffe müssen durch eine gezielte Düngung zugeführt werden. Dabei benötigt der Rasen nicht nur Stickstoff, sondern ein ausgewogenes Verhältnis von Stickstoff, Phosphat, Kali sowie Magnesium und Spurenelementen muß gewährleistet sein. Diese Nährstoffe erfüllen beim Aufbau von Pflanzengewebe und der Steuerung des pflanzlichen Stoffwechsels verschiedene Funktionen. Am besten für die Düngung eignen sich daher Mehrnährstoffdünger, bei deren Zusammensetzung das bedarfgerechte Nährstoffverhältnis berücksichtigt ist.
Beregnung
Sorgen Sie dafür, daß Ihr Rasen immer genügend Feuchtigkeit hat. Normalerweise reichen die natürlichen Niederschläge dafür aus. Sollte es trotzdem einmal nötig sein, den Rasen in Phasen mit lang anhaltender Trockenheit zu wässern, ist folgendes zu beachten: Neue Rasenflächen oder Neusaaten sollten alle 2 Tage mit ca. 1-2 l/qm beregnet werden: ältere Rasenflächen hingegen nur 1x pro Woche, aber durchdringend bis zu 20 l/qm. Es sollte in den frühen Morgen oder späten Abendstunden gewässert werden nie bei grellem Sonnenlicht.
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Rasennachsaat
Trotz guter Pflege wird jeder Rasen einmal alt und lückig. Dann stellt sich die Frage, was jetzt geschehen soll. Rasenumbruch ist eine mühsame Arbeit, dazu entschließt man sich so schnell nicht.
Einfacher ist die Nachsaat mit Mantelsaat:
- Dazu wird der Rasen mit einem Rasenmäher so tief wie möglich geschnitten. Das ist mit jedem Rasenmäher, der eine Höheneinstellung hat, möglich. Es dürfen nur Stoppeln stehenbleiben. Arbeiten Sie mit einem Grasfangkorb, damit das Schnittgut entfernt wird, sonst müssen Sie es von Hand abharken.
- Jetzt in Längs- und Querrichtung vertikutieren, mit einem Motor- und Handvertikutierer. Beim Vertikutieren werden Rasenfilz und Pflanzreste und der Boden aufgeschlitzt. Wichtig ist es, daß die Fläche gründlich gereinigt wird; das Rasensaatgut benötigt Licht, Luft und Platz zum Gedeihen.
- Jetzt wird die Rasen-Regenerationsmischung (40 Gramm pro qm) gleichmäßig ausgebracht. Die Rasennachsaat mit Sand bedecken und anwalzen. Zur Keimungsbeschleunigung wird die Nachsaat durch Beregnung feucht gehalten und ein Vertrocknen des Keimlings dadurch verhindert.
- Der erste und die folgenden Schnitte werden wie unter Rasenneuanlage durchgeführt.
Innerhalb weniger Wochen erstrahlt Ihr Rasen wieder in neuem Grün und ist voll belastbar.
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